WP Blogger #12 – Erstes Treffen in 2012, Vortrag Pluginerstellung

Das erste mal im Restaurant Zwischenzeit in Hannovers Nordstadt getroffen.

Nach Essen, Trinken und vielem mehr oder weniger WordPress spezifischen Themen hab ich noch kurz einen Einblick gegeben

WP Blogger #11 – Weihnachtstreffen

Auch dieses mal wieder “nur” im Spandau, dafür aber in etwas größerer Runde und mit 2 neuen Gesichtern.

Nach Essen, Trinken und vielen mehr oder weniger WordPress spezifischen Themen hab ich noch kurz den Yubikey vorgestellt, und wie man

WP Blogger #9 Das Stammtisch-Treffen

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch… doch bei den WP Bloggern sind wir brave Mäuse. ;)
Das 9. Treffen der WP Blogger fand im Spandau statt. Insgesamt waren 5 Teilnehmer anwesend.

In lockerer Stammtischrunde tauschten wir uns bei Steak und Salat aus. Wir sprachen über die verschiedenen Nischen und Netzwerkbildung im Internet. So betrachteten wir beispielsweise inwiefern sich einzelne Interessengemeinschaften auf Blogs und deren Leserschaftgröße auswirken. Wir sprachen über die Faszination von Geocaching sowie die Auswirkungen eines Videokanals auf einen Blog. Auch wurde beleuchtet wieviel Wert das Wort “Danke” im Social Media Bereich an seine Leser und Verfolger hat.  Und stellten zuletzt fest dass auch das Internet interessante Abgründe hat die zu einem kopfschüttelndem Facepalm führen.

WP Blogger auf dem BarCamp Hannover

Auf dem diesjährigem BarCamp Hannover waren auch die WP Blogger ein Thema. Nicole Y. Männl stellte die WP Blogger in einer Session vor.

Neben der Entstehungsgeschichte der WP Blogger sowie dem Ablauf und dem Nutzen der WP Blogger Treffen, kam sie auch auf den Spaß zu sprechen, den uns unsere Treffen machen. Natürlich wurde auch das Gastro-Networking erwähnt.

Vielleicht dürfen wir schon bald ein paar Teilnehmer der Session bei einem Treffen der WP Blogger begrüßen. Wir würden uns freuen.

Blogvorstellung: Brueckenkopf-Online.de, eine Nischenpublikation, vom Magazin zum PDF-Magazin zum Blog

Brückenkopf-Online.de hat einen besonderen Weg in den letzten 10 Jahren hinter sich: Von einem Fan-Magazin (Print) zum PDF-Magazin bis zum WordPress-Blog. Da ich bei der letzten Vorstellung mit dem Steampunk-Blog Clockworker.de schon “vorgelegt” hatte, legte ich im Juli einen Tabletop-Blog “nach”. Viel Spaß – beim Lesen des Interviews und beim Besuch der bunten Welt der Zinnfiguren auf Brückenkopf-Online.de.

Gerhard: Wer bist Du?

Dennis: Dennis Biegel, frischgebackener B. Sc. in Business Administration. 84er Jahrgang und leitender Redakteur bei Brückenkopf Online. Vor meinem Studium und nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zum Logistikkaufmann im Bereich Umzüge / Relocation abgeschloßen.

Gerhard: Wann startete der Blog, ein paar Daten zur Entwicklung etc.

Dennis: Den Brückenkopf selbst gibt es schon seit fast 10 Jahren. Ursprünglich war das Format allerdings ein Magazin, welches primär als Clubheft des UGWC (United German Warhammer Clan) angedacht war, immer allgemeiner wurde und somit später zu einem PDF-Magazin mit generellem Tabletop Inhalt wurde. Im Rahmen eines Re-Designs vor 4 Jahren gab es die Überlegung das Format zu wechseln um aktueller Informationen abzudecken. Dies ist seit Januar 2008 unter meiner Leitung umgesetzt worden und seit dem sind wir als Blog mit täglichen Beiträgen rund um das Miniaturenhobby online.

Gerhard: Wieso TableTop als Thema?

Dennis: Wie bereits gesagt, war der Brückenkopf ursprünglich ein Clubmagazin, welches später zum Blog bzw. Portal wurde. Ich bin seit 1995 im Tabletop Hobby, hatte damals mit Blood Bowl angefangen und bin wie viele andere über die Games Workshop Produkte zu anderen Systemen gekommen.
Im englischsprachigen Bereich gab es bereits mehrere Newsseiten und Foren, die mit Informationen versorgten, aber es gab noch keinen zentralen Anlaufpunkt in deutscher Sprache für Tabletop, weshalb ich das Projekt als interessante Herausforderung sah, vor allem um den Spielern und Bastlern einen einfachen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen, was seit je her das Motto des Brückenkopf ist.

Gerhard: Große Erfolge?

Dennis: Es ist die Frage woran man den Erfolg misst. Tabletop ist eine Nische und recht übersichtlich verglichen mit anderen Szenen. Unsere Teilnahme an verschiedenen Events, wie beispielsweise das Ausrichten des Tabletop Testgeländes (ein 400m² Areal mit Demotischen zum antesten von Tabletop Spielen) auf der dies- und letztjährigen RPC ist sicherlich ein Erfolg. Ansonsten gibt es häufiger anfragen von anderen Medien, wie beispielsweise einer Fernsehproduktionsgesellschaft die etwas in Form von „Mein Mann und sein Hobby“ präsentieren wollten, wir haben aber dankend abgelehnt.

Gerhard: Ist der Blog nun Hobby oder Beruf?

Dennis: Es ließe sich vom Aufwand problemlos als Beruf betreiben. Allerdings bin ich Realist und aufgrund der Nische in der man sich mit Tabletop befindet, wäre es recht schwierig seinen Lebensunterhalt alleine mit der Berichterstattung über Tabletop zu verdienen. Es ist nicht unmöglich, mit dem richtigen Konzept kann man davon sicherlich leben, aber große Sprünge sind da nicht drin. Daher wird es Hobby, wenn auch zeitintensiv, bleiben, da ich auch nicht das Risiko eingehen möchte durch eine „Überdosis“ den Spaß daran zu verlieren.

Gerhard: Wieviele Beiträge schreibst Du / Ihr so pro Tag / Woche?

Dennis: In der Regel kommen wir auf 50-60 Beiträge pro Woche.

Gerhard: Wieviele Besucher kommen via Google zu Dir / wieviele über FaceBook / Twitter?

Dennis: Etwa ein Drittel der Besucher kommt via Suchmaschinen auf unsere Seite. Das liegt zum einen am superben SEO von WordPress, aber auch daran das viele einfach zu faul sind die Domain einzugeben und daher via Google zu uns kommen. Facebook bietet viel Potenzial, was wir aktuell auch nutzen und weiter ausbauen. Twitter wird von uns auch genutzt, blieb bisweilen allerdings in den Erwartungen zurück.

Gerhard: Wie war es für Dich als Du merktest wie stetig Deine Besucherzahlen stiegen und die Medien auf Dich aufmerksam wurde?

Dennis: Es ist angenehm zu sehen, dass wir viele Leser erreichen und unserem Motto mehr und mehr gerecht werden können.

Gerhard: Hattest Du schon besondere Erlebnisse durch das Schreiben Deines Blogs?

Dennis: „Besonders“ trifft es wirklich gut. Es gab das eine oder andere positive wie negative, was mit dem Betreiben des Brückenkopf einher ging. Eine der interessantesten Erfahrungen war sicherlich unsere Nottingham-Tour ins „Silicon Valley“ des Tabletops, bei der wir die Gelegenheit hatten einen Blick hinter die Kulissen der Industrie zu werfen und ein paar großartige Leuten kennen zu lernen.

Gerhard: Woher holst Du Dir selbst Deine Informationen für Deinen Blog?

Dennis: Das ist unterschiedlich. Viele Beiträge, wie beispielsweise die Produktneuheiten erreichen uns über Mailverteiler und Newsletter, über andere Sachen stolpert man beim durchforsten von Foren und anderen Newsseiten. Letzteres ist allerdings häufiger, da viele Hersteller und Vertriebe im Tabletop das Marketing und die Informationsversorgung der (potenziellen) Spieler etwas vernachlässigen, was einer der Gründe ist, warum bei manchen Unternehmen das Wachstum nur sehr schleppend oder gar nicht stattfindet.

Gerhard: Hast Du lange an Deinem Blogdesign gebastelt? Wie kam es zu Deinem Designaufbau? Welche Aspekte waren/sind Dir an Deinem Design besonders wichtig?

Dennis: Es war eine lange Reise bis wir am aktuellen Design ankamen. Aktuell nutzen wir ein modifiziertes Arras-Theme, welches etwas komptakter gestaltet wurde um mehr Informationen auf einem Blick abzudecken. Uns ist es wichtig, übersichtlich und leicht navigierbar zu sein, weshalb wir z.B. jüngst die Kategorien als zweite Navigationsleiste umgesetzt haben. Die nächste „Evolutionsstufe“ des Designs befindet sich allerdings schon in der Mache.

Gerhard: Wie viele Kommentare und Beiträge hast Du?

Dennis: Aktuell haben wir etwa 45.000 Kommentare und knapp 7.000 Beiträge.

Gerhard: Wie wichtig sind Dir Kommentare? Wie gehst Du mit diesen um?

Dennis: Kommentare sind natürlich wichtig, allerdings ist es stark abhängig vom Inhalt des Artikels. Bei einer ganz normalen News z.B. über eine Produktneuheit ist für uns das Feedback nicht ganz so wichtig, wie beispielsweise bei einem unserer Artikel aus der Reihe „Heroische Intervention“, bei denen wir diverse Themen aus dem Hobby betrachten. Da freut sich der Autor natürlich über Rücklauf, gerade wenn er sieht, dass sich die Leser ernsthaft mit der Thematik bzw. seinem Artikel auseinandergesetzt haben.

Ansonsten ist die Problematik mit Kommentaren in der „anonymen“ Onlinewelt, das schnell mal ein paar Worte hingeklatscht werden, unbedacht und manchmal leider auch in unpassender Wortwahl. Das führt dann auch dazu, das viele Kommentare gänzlich redundant sind und keinen Mehrwert für die Leser und Autoren darstellen.

Gerhard: Hat sich Dein Verhältnis zu Deinem Blog über die Jahre verändert?

Dennis: Das hat es in der Tat. Zum einen ist die Aktivität und der Aufwand immens gestiegen. In den ersten Wochen des Blogs 2008 hatten wir pro Woche etwa soviele Beiträge wie heute in 1-2 Tagen. Dazu kommen dann noch fast 300 Reviews die sich mit der Zeit angesammelt haben. Es ist deutlich näher in den Bereich „Arbeit“ gerückt, bietet aber auch mehr Möglichkeiten und Freiheiten als früher, nicht zu letzt wegen der Unterstützung meines Redaktionsteams.

Gerhard: Danke für das Interview an Dennis.

Weitere Infos zum 3. WP-Blogger-Treffen findest Du unter So war das 3. WP-Blogger-Treffen Rhein-Ruhr im Unperfekthaus auf PadLive.de. Da es beim Technik-Vortrag um eine Anpassung meines Blogs PadLive.de ging, sind die Folien zu dem Technikvortrag in meinem Blog zu finden. Einige Worte zum Treffen hat auch der Teilnehmer Jürgen Thulke in seinem Blog verfasst: WP-Blogger Treffen im Unperfekthaus in Essen.

Blogvorstellung buurtaal

Eine Blogvorstellung im Rahmen des WP-Blogger-Treffens Hannover am 14. Juli 2011: Buurtaal: das Niederländisch-/Deutsch-Blog von Alexandra Kleijn

Deutschland und die Niederlande – die sind doch ziemlich ähnlich, oder? Das höre ich immer wieder. Als Niederländerin in Deutschland fallen mir jedoch immer wieder größere und kleinere Unterschiede auf, nicht nur sprachlich sondern auch kulturell. Im Herbst 2009 habe ich anfangen, genau darüber ein Blog zu schreiben: Buurtaal – Niederländisch für Deutsche | Deutsch für Niederländer.

Niederländisch für Deutsche | Deutsch für Niederländer

Unterschiedliche Sprache und Kultur

Sprachliche und kulturelle Themen wechseln sich auf buurtaal meistens ab. Ideen für neue Posts finde ich im Alltag, bei Besuchen in den Niederlanden, im Internet, in Gesprächen mit Freunden und Bekannten aber auch spontan auf dem Fahrrad oder in der Badewanne. So schreibe ich über sogenannte falsche Freunde, kulturelle Eigenheiten der Deutschen und der Niederländer und über grammatikalische Stolperfallen. Auch für kulinarische Highlights – oft mit Rezept – ist Platz eingeräumt.

Im Schnitt schreibe ich einmal pro Woche einen neuen Beitrag. Dieser Erscheinungsrhythmus hat sich in der Praxis als gut machbar bewährt. Für das Recherchieren und Schreiben kommen schnell mehrere Stunden pro Woche zusammen. Zu jedem Post kommt zudem ein passendes Bild, entweder ein Foto oder eine Zeichnung. Diese Bilder mache ich in den allermeisten Fällen selbst. Als leidenschaftliche Hobby-Fotografin macht mir dieser Teil auch fast so viel Spaß wie das Schreiben selbst.

Buurtaal ist kein systematisch aufgebauter Niederländisch-Kurs, auch wenn Sprachlernende im Blog bestimmt viele Anknüpfungspunkte finden. Beiträge zu Aussprache, Grammatik und Rechtschreibung entstehen in recht willkürlicher Reihenfolge: Nämlich genau dann, wenn mir die Idee dazu kommt. Allerdings schreibe ich durchaus auch zu Themen, die von Lesern vorgeschlagen werden.

Interaktiv

Blogs leben vom Austausch. Kommentare sind für mich denn auch ein wichtiger Bestandteil des Ganzen. Vor allem im vergangenen halben Jahr hat die Zahl beständig zugenommen. Naturgemäß erhalte ich die meisten Reaktionen zu kontroversen und emotionalen Themen wie Integration, die unterschiedlichen Brotvorlieben oder Duzen und Siezen. Insgesamt gibt es aktuell knapp 1900 Kommentare zu gut 100 Blogposts. Die meisten Leser kommen aus Deutschland, etwa 20 Prozent sind Niederländer.

Design

Die Gestaltung und Umsetzung von buurtaal mache ich selbst. Ich setze dabei auf das kostenpflichtige WordPress-Theme Thesis, das viele Einstellungsmöglichkeiten bietet und ziemlich gut für Suchmaschinen (Stichwort SEO) optimiert ist. Der grundsätzliche Aufbau des Blogs hat sich in den gut anderthalb Jahren nicht verändert. Kleine Anpassungen gibt es immer mal wieder in der Sidebar, wo ich mit der Platzierung von Widgets experimentiere. Die verschiedenen Kategorien sind im Laufe der Zeit gewachsen. Etwa alle drei Monate ändere ich das Header-Bild und passe es der aktuellen Jahreszeit an.

Feedback der anderen WP-Blogger

Aus der Gruppe kommen nach der Blogvorstellung diverse (kleinere) Verbesserungsvorschläge und Anregungen. So wäre es sinnvoll die Kategorie “Diverses”, die im Moment als eine Art Sammelcontainer funktioniert, umzubenennen, zum Beispiel in “buurtaal”. Andere Punkte sind die Optimierung der Suchfunktion, die bei falsch eingegebenen Begriffen derzeit wenig hilfreich ist, und die Gestaltung einer 404-Fehlerseite um Besuchern auch in diesem Fall passendes Lesefutter anzubieten.

Audio setze ich bei den Aussprache-Posts bereits in Form von Hörbeispielen ein. Aber gerade bei einem Sprachblog könnten Podcasts oder auch Video-Beiträge die aktuellen Inhalte sinnvoll ergänzen. Dieses Thema hatte ich selbst bereit im Hinterkopf, sodass ich in der kommenden Zeit die Möglichkeiten mal genauer untersuchen werde. Auf diese Art und Weise ließen sich eventuell auch ältere Blogposts, die sich nicht mehr so leicht finden lassen, wiederbeleben.

Blogvorstellung Clockworker.de

Ich kenne Alex schon seit zig Jahren. Wir sind uns bestimmt jeden Sommer auf einer großen deutschen Convention über den Weg gelaufen. Wir hatten aber verschiedene “Eco-Chambers” und daher… führte erst vor einer Weile Twitter, Facebook und Bloggen zusammen.

Bildrechte: Karsten Dombrowski, mit freundlicher Genehmigung

Wer bei diesen drei Bildern sofort an “Steam Punk” denkt, liegt richtig. Alex betreibt einen Blog zu dem Thema: Clockworker.de

Gerhard: Wer bist Du?

Alex: Alex Jahnke, im Netz unterwegs als Cynx, Programmierer & SysAdmin. Gehöre zur Kategorie: sagt “das” Blog. Wer es genau wissen möchte: http://the.cynxpire.de

Gerhard: Wann startete der Blog, ein paar Daten zur Entwicklung etc.

Alex: Im Netz bin ich seit 96, mein erstes Blog startete 2001 bei einem kostenlosen Provider (mittlerweile verstorben). 2003 bin ich dann auf meine eigene Domän umgezogen blog.cynx.de und hab dort unter Serendipity gebloggt. 2008 hab ich Domain und System gewechselt, das persönliche Blog läuft unter Cynxpire.de & WordPress. Da ich seit 2007 immer häufiger Steampunk als Thema hatte, ist 2008 ein eigenes Blog auf WP Basis daraus entstanden. In den ersten Jahren hab ich mich über 100 Besucher am Tag gefreut, jetzt liegen wir im Durchschnitt bei 3.000 – 4.000 Uniques am Tag.

Gerhard: Wieso Steam Punk als Thema?

Alex: Weil es mich persönlich interessiert hat und ich die Mischung aus literarischem Genre und Maker Movement (eine besondere Form des Do it yourselfs) sehr ansprechend finde. Zu der Zeit gab es nichts auf Deutsch zum Thema Steampunk und ich fand es war dringend nötig.

Gerhard: Große Erfolge?

Alex: Das hängt stark von der Definition “Erfolg” ab. Allgemein könnte man sicherlich die Resonanz in den klassischen Medien sehen. Wir waren in der Frankfurter Rundschau, Deutschlandfunk und anderen Medien. Seit dieser Zeit bekommen wir problemlos Presse-Akkreditierungen, was wirklich hilfreich ist.

Ich sehe es aber eher als Erfolg, dass aus dem kleinen Blog eine aktive Community wurde, die immer noch stetig wächst. Dazu habe ich erst mit Buddypress experimentiert, was IMHO aber nur für sehr spezielle Themen geeignet ist. Da ich mit dem Provider Ning schon gute Erfahrungen in Sachen custom social network gemacht habe (darüber habe ich ein Social Network mit mittlerweile über 12.000 Mitglieder gegründet), fiel meine Entscheidung dann auch für die Steampunk Community auf Ning. Finanziert wird das Network über Spenden aus der Community.

Gerhard: Hobby oder Beruf?

Alex: Hobby, denn das Thema Steampunk ist viel zu speziell für einen echten Beruf. Wobei Hobby natürlich nicht unprofessionell bedeutet. Werbung gibt es nicht und die Einnahmen über Flattr reichen meistens aus, um die Serverkosten zu decken. Mehr braucht es auch nicht.

Gerhard: Wieviele Beiträge schreibst Du so pro Tag / Woche?

Alex: Geschätzt ca. 3-4 am Tag, am Wochenende eher weniger bis gar nicht.

Gerhard: Wieviele Besucher kommen via Google zu Dir / wieviele über FaceBook / Twitter?

Alex: Das kann ich nur sehr grob angeben. Ich nutze kein Google Analytics, sondern nur eine sehr einfache LogFile Analyse und selbst in die schaue ich maximal einmal im Monat. Gegen Facebook habe ich mich lange gesperrt, mittlerweile ist es aber einer der größten Traffic-Bringer. Geschätzt 70% Google / direkter Aufruf, 10% RSS, 15% FB, 5% Twitter.

Gerhard: Wie war es für Dich als Du merktest wie stetig Deine Besucherzahlen stiegen und die Medien auf Dich aufmerksam wurde?

Alex: Man freut sich, ganz klar. Die Medien waren ein kurzes spannendes Erlebnis, aber man merkt auch sehr schnell, dass hier zwei Welten auf einander treffen, die sich gegenseitig als Exoten betrachten.

Gerhard: Hattest Du schon besondere Erlebnisse durch das Schreiben Deines Blogs?

Alex: Positiv sind die unglaublich guten Kontakte, die daraus entstanden sind. Daraus sind Freundschaften entstanden, sowie weitere spannende Projekte. Es gab aber auch negative Erlebnisse. Die Erfahrung, dass ein Interview für eine Zeitung von der Redaktion völlig umgeschrieben und meine Aussagen komplett verändert wurden. Da war dann auch noch eine reichlich hohe Rechnung für ein genutztes Foto, dass zwar unter CC Lizenz auf Flickr zu finden war, aber einen deutschen Fotografen hat, der nicht mit sich reden wollte. Dank der genialen Netz-Community war die Summe innerhalb von 48h zusammen, was wiederum ein sehr positives Erlebnis war.

Gerhard: Woher holst Du Dir selbst Deine Informationen für Deinen Blog?

Alex: In erster Linie aus dem News-Reader, in dem etwas 100 Blogs zum Thema sind. Der Anteil an eigenen Beiträgen (und nicht nur “via”) nimmt aber auch seit einiger Zeit zu: Interviews, Fotostrecken, Berichte.

Gerhard: Hast Du lange an Deinem Blogdesign gebastelt? Wie kam es zu Deinem Designaufbau? Welche Aspekte waren/sind Dir an Deinem Design besonders wichtig?

Alex: Ich wollte ein Design, dass den Schwerpunkt auf den Inhalt legt. Daher gibt es “nothing fancy” auf der Seite: dunkler Text auf hellem Grund, that’s it. An dem Design selber habe ich vielleicht einen Abend gebastelt.

Gerhard: Wie viele Kommentare und Beiträge hast Du?

Alex: 2.000 Beiträge und 1.500 Kommentare, wobei viele der Kommentare auch direkt im angeschlossenen Forum landen. Daher ist die Zahl der Kommentare eher etwas größer.

Gerhard: Wie wichtig sind Dir Kommentare? Wie gehst Du mit diesen um?

Alex: Natürlich freue ich mich über Kommentare, aber ich richte meine Inhalte nicht danach aus. Wenn irgendwie möglich, versuche ich auf jeden Kommentar zu reagieren.

Gerhard: Hat sich Dein Verhältnis zu Deinem Blog über die Jahre verändert?

Alex: Angefangen habe ich – wie wahrscheinlich fast alle “älteren” Blogger – mit Tagebuch-Blogging. Das hat sich aber immer mehr zum Themen-Blogging verschoben und persönliches landet eher bei Twitter. Letzteres gefällt mir aber nicht wirklich gut, da mir diese Daten dann nicht mehr gehören und auch verloren gehen können. Daher greife ich den Twitterfeed mittlerweile ab und lagere ihn noch in einer Datenbank.. für irgendein Projekt.. irgendwann einmal.

Gerhard: Danke für das Interview an Alex.

Zum letzten Punkt: Ich dachte nur ich würde meine “digitale Seele” defragmentieren wollen. ;)

(Gestern habe ich in meinem persönlichen Blog PadLive.de ein paar iPad-SteamPunk-Sachen zusammengetragen.)

Ergebnisse des ersten Theme-Workshops WP Blogger Hannover

Das WP Blogger Treffen Hannover lief heute mal ganz anders ab. Zuerst haben wir uns an unsere neue Location “gewöhnt”. Der Seminar-Raum von BEITRAINING hat genau die richtige Größe, die Rückmeldungen waren durchaus positiv. Danke an Martin Ledvinka, der es sich nicht hat nehmen lassen, uns beim siebten, aber ersten Treffen dort, zu begrüßen.

Nach der Vorstellungsrunde (Teilnehmerliste) sind wir laut Agenda weiter vorgegegangen. Ich habe vorgeschlagen, dass wir drei Gruppen bilden (siehe Flipchart-Foto). Meine Aufgabe bestand darin, zu moderieren und diese Zusammenfassung zu schreiben, die Ihr hier lest.

Nach nur zwanzig Minuten Brainstorming und Scribbeln sowie Notizen wurden folgende Ergebnisse gegenseitig präsentiert und diskutiert. Dann habe ich “meine Hausaufgaben” gemacht und alles “zusammen gesetzt” (letzte Folie):

WP Blogger Treffen Hannover – Workshop Theme für Blog

Die Grafik (letzte Folie) stelle ich hier nochmal zur Verfügung (zum Weiterbearbeiten etc.):
Zwischenergebnis Layout-Scribble

WP Blogger Hannover #7 Teilnehmerliste

Name, Blog + twitter

Nicole Y. Männl, 0511web.de @enypsilon
Cornelia Diedrichs, blog.connys-welt.com @RehaugeW
Michael Finger, http://www.holzwurm-page.de/start.htm @holztechniker
Alexandra Kleijn, http://www.buurtaal.de/blog @buurtaal + @nichtsokleijn
Alexander Palm, www.alex-blog.de @AleksCee
Sebastian Diedrich,
Robert Basic, robertbasic.de @RobGreen

 

 

WP Blogger Hannover #7 Agenda

Wir sind zwar kein Schützen-Verein, wollen aber trotzdem ins Schwarze treffen, ein Ablaufplan hilft immer dabei:

  1. Begrüßung
  2. Vorstellungsrunde / Anwesenheitsliste als Blog-Artikel erstellen (Einverständnis)
  3. Intro neue Location, Freiwillige finden (Raum, Küche, …)
  4. Agenda, wer macht was, wer zeigt was, wer schreibt mit
    Ziel: WP Blogger Blog mit Informationen zum Nachschlagen füllen, “Protokoll”, How-To, Tutorials …
  5. Thema Blog:  WordPress Theme, Moderation: Nicole + alle!
    den Blogartikel 10 Kriterien für Themes berücksichtigend, werden wir heute Gruppenarbeit (Mini-Workshops) machen
  6. Neuer Termin WP Blogger #8
  7. Themen WP Blogger #8, wer macht was? Vorschlag: 1 Blogthema, 1 Technikthema, “WordPress-Klinik” (Technik Probleme und Lösungen, aber auch untechnisches)
  8. Feedbackrunde
  9. Aufforderung zum Bloggen über WP Blogger
  10. Verabschiedung + Locationwechsel “Gastro Networking”
  • Blogvorstellung = entfällt diesmal

Ergebnisse: